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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 11:19 Uhr |
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Diese elft Grundsätze oder Verhaltensnormen für zeitgenössische Druiden wurden von Athelia Nihtscada entwickelt. Sie überarbeitete diese aus den irischen Brehon Laws.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 19:14 Uhr |
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Geschrieben von: Ishtar
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Donnerstag, den 12. Juli 2001 um 06:16 Uhr |
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Diese drei Begriffe sind Synonyme Überbegriffe für sehr viele unterschiedliche heidnische Gruppierungen, Traditionen und Richtungen. Diese Traditionen, wie das Heidentum selbst, sind allesamt als Religionen anzusehen. Ähnlich wie z.B. die Religion des Christentums in viele „Unterreligionen“ einzuteilen ist (Evangelen, Reformierte, Katholiken, Adventisten….)
Naturreligion (neuheidnische Naturreligiosität) Dies ist der Überbegriff für Religionen, die ihre Gottheiten in der Natur sehen. Die Festtage richten sich nach dem Lauf der Sonne, Mond und Sterne und dem Wechsel der Jahreszeiten. Unter diesem Begriff fallen auch die Religionen von Ureinwohner o. ä. (z.B. Aborigines, Maori). Da er am wenigsten negativ belastet ist, erachte ich ihn persönlich am treffendsten. Vor allem schätze ich seine beschreibenden Qualitäten, weil jeder sofort einen Eindruck der Religion erhält, der zumindest schon mal in die richtige Richtung weist. Zusätzlich ist es der einzige der drei Begriffe, der nicht von den Christen für „die Anderen“ benutzt wurde und somit nicht vom Christentum geprägt wurde. Der wissenschaftliche Begriff Naturreligion wird als veraltet angesehen, da die Ethnologie Naturreligionen mittlerweile spezifischer als Schamanismus, Animismus etc. ausdrückt. Wissenschaftlich wird vor allem wert auf die Präfixe „neu“ oder „neo“ gelegt um eine Abgrenzung zu Indigenen Kulturen zu bezwecken (neuheidnische Naturreligiosität). Es Hier ist wichtig zwischen Selbstbezeichnung (von Innen) und einer wissenschaftlichen Bezeichnung (von Außen) zu unterscheiden, obwohl auch viele heutigen Naturreligiöse mit den Präfixen arbeiten. Tatsächlich sind diese präziser, da sie darauf hinweisen, dass eine modernen Interpretation der Naturreligionen gelebt wird.
Heidentum (Neuheidentum) Das Wort Heide wurde aus dem Gotischen übernommen. Er wurde vom griechischen Wort tà éthne abgeleitet und bedeutet „die Völker“ (Kluge 2002). Zunächst bei den Juden eine Bezeichnung für Nicht-Juden, was sich auch im Wort „Heidenchristen“ wieder finden lässt. Dabei könnte es sich auch um eine direkte Übersetzung des hebräischen gojjim handeln. Später wurde es für alle Nicht-Christen benutzt. Die Übliche etymologische nicht ganz korrekte Herleitung für das Wort Heide wird im Zusammenhang mit der Heide gesehen und der Erklärung, dass die Landbevölkerung und die Bauern erst später christianisiert werden konnten und diese wegen ihrer Verbundenheit zum Land länger noch alte Bräuche pflegten. Heute hat Heidentum drei Bedeutungen: 1. für Bekenner Nicht-monotheistischer Religionen und 2. für Anhänger naturreligiöser Traditionen (ist im Focus Fakten, Glauben in Deutschland z.B. auch in beiden Bedeutungen zu finden, Anm.) 3. für Atheisten, die darunter einfach „Nicht-Christen“ verstehen
Paganismus (Neopaganismus) ist der eingedeutschte Englische Begriff und wird fast gleichermaßen übersetzt wie Heide. Die am meisten akzeptierte Erklärung für die Bedeutung des Wortes „pagan“ geht auf Pierre Chuvin zurück, und bezeichnet eine Person, die der alten Religion anhängt, bzw. der zu damaligen Zeiten lokalen, von der Regierung ausgeübten Religion. Es war also ein Wort, dass die Christen ebenso für die (noch) nichtchristen benutzten. Die eigentliche Übersetzung für Heide ist auf Englisch Heathen. Paganismus wird bevorzugt gebraucht, da das Wort weniger Vorbelastet ist wie Heidentum und auch für Native Speakers keinen üblen Beigeschmack hat. Andere benutzen Paganismus, weil sie nicht ein christliches Vokabular zur Bezeichnung ihrer Religion nehmen wollen. (was allerdings nicht ganz korrekt ist, denn auch Paganismus ist ein Wort, dass die Christen für die Nicht-Christen geprägt haben).
(2001 - 2010 Überarbeitet)
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Juli 2010 um 06:30 Uhr |
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Geschrieben von: Ishtar
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Montag, den 12. Juli 2010 um 06:32 Uhr |
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Hier sollen die sieben wichtigsten naturreligiösen Glaubensinhalte vorgestellt werden, so wie Gus di Zerega (2001) sie zusammengestellt hat mit einigen eigenen Ergänzungen. Diese Glaubensinhalte treffen nicht immer für alle im gleichen Maße zu, aber für die meisten. Zum leichteren Verständnis zeige ich jeweils auch die Unterschiede zum Christentum auf.
1. Pantheismus und Panentheismus „Alles ist das Göttliche“ und „ Das Ganze ist mehr als seine Teile“ Die Natur, die Welt, der Kosmos werden als Ausdruck des Göttlichen gesehen und erhalten einen besonderen Stellenwert. Die Gottheiten zeigen sich in der Natur und können auch bestimmte Naturereignisse darstellen. Pantheismus besagt, dass es kein von der Natur und der Schöpfung getrenntes Göttliches Wesen gibt, sondern das die Natur, die Gesamtheit des Universums und der Realität das Göttliche ist. Panentheismus sieht das Göttliche sowohl als Teil der Welt / das Universum (imanent), zugleich ist das Göttliche aber auch außerhalb der Welt (transzendent) Zur Unterscheidung: Der christliche Gottvater wird als ein Schöpfergott außerhalb seiner Schöpfung betrachtet. Einmal erschaffen, befindet er sich nicht in ihr, so wie der Künstler von seinem Werk getrennt ist.
2. Animismus „alles hat einen Geist“ Animismus bezeichnet die Beseeltheit der Natur, so dass nicht nur der Mensch, sondern auch Tiere, Pflanzen, Bäume, Steine, Flüsse etc. eine Seele oder einen Geist besitzen mit dem es möglich ist zu kommunizieren. Zur Unterscheidung: Im Christentum wird nur dem Menschen eine Seele oder einen Geist zugesprochen.
3. Polytheismus „Es gibt viele Götter und Göttinnen“ Bezeichnet den Glauben an mehrere Götter und Göttinnen. Dabei sind die unterschiedlichen Interpretationen innerhalb des Heidentums (Alle Göttinnen sind eine Göttin, die Gottheiten sind Archetypen etc.) erst einmal irrelevant. Unterscheidung: Das Christentum ist eine Monotheistische Religion „Es gibt nur eine allumfassende Gottheit“. Unterschieden muss aber auch der sogenannte Henotheismus „Es gibt eine höchste Gottheit, die bete ich am meisten an, aber manchmal bete ich auch zu den „untergeordneten“ Göttern“. Das Christentum und Judentum selbst waren in ihrem Ursprung henotheistisch, wie man auch heute noch den in ihren respektive Heiligen Büchern entnehmen kann und wie die archäologischen Befunde beweisen.
4. Die Göttin Die Göttin (oder Göttinnen) könnte genauso unter Polytheismus stehen, ich gebe Ihr aber einen besonderen Platz in dieser Aufzählung weil Sie es ist, die für viele besonders wichtig ist, häufig sogar überhaupt der Grund, warum sich manche nach einer anderen Religion umschauen. Sie tritt häufig als gleichberechtigte Partnerin auf, manchmal auch in henotheistischer Weise alleine, manchmal spielt sie aber auch eine untergeordnete Rolle neben einem höchsten männlichen Gott, manchmal regiert ein Götterpaar, aber es gibt eine Urgöttin aus der alles entstand. Unterscheidung zum Christentum: Es ist nicht ein Gottvater der auch „wie eine Mutter“ liebt, sondern es ist eine Mutter und Sie wird auch so angesprochen.
5. Ahnenkult Jene die vor uns kamen werden verehrt. Manchmal sind sie eine Gemeinschaft der Ahnen, manchmal werden sie zu Geistern oder untergeordnete Götter. Der Ahnenkult muss sich nicht unbedingt mit dem Glauben an eine Wiedergeburt widersprechen. Dabei handelt es sich um die Gemeinschaft der Ahnen und nicht nur jene die als besonders religiös gesehen werden.
6. Zyklisches denken Die Natur legt den Maßstab und die Feste des Jahreskreises richten sich nach ihr. So erneuert sich die Natur jedes Jahr auf’s neue. Vegetationsgötter sterben jedes Jahr und werden jedes Jahr Wiedergeboren. Anders als im Christentum handelt es sich dabei nicht um ein historisches Ereignis dessen gedenkt wird, sondern um ein ganz aktuelles Ereignis.
7. Keine Absolute Wahrheit Da die Natur den Maßstab setzt kann es keine EINE Wahrheit geben, denn die Natur zeigt viele Gesichter. So feiern Heiden auf der nördlichen Halbkugel die Wiedergeburt der Sonne zur Wintersonnenwende im Dezember. Doch „unser“ System ist nicht die Wahrheit für alle, denn auf der Südhalbkugel ist im Dezember der längste Tag des Jahres und die Sonne steht in ihrer größten Kraft. Wir können unmöglich von diesen Menschen verlangen, dass sie unsere Wahrheit übernehmen, wenn die Natur ihnen doch ein völlig anderes Gesicht zeit. Es gibt viele derartiger Beispiele: In äquatorialen Gegenden werden die Jahreszeiten kaum durch die Sonnenwenden bestimmt, sondern durch andere natürlichen Begebenheit, in Mediterranen Gegenden kennt die Natur zwei Winter (einen heißen und einen kalten) und erblüht zweimal im Jahr, oder die Kornernte findet sehr viel früher statt. Die Natur an dem Ort, an dem man sich gerade befindet zu der Zeit in der man lebt setzt den Maßstab, keine Überlieferung. Da unsere Gottheiten in der Natur selbst sind, brauchen wir auch keine Heiligen Bücher, die uns eine „Wissensspritze“ einer Gottheit durch einen Propheten mitteilen, denn jeder kann raus gehen und selbst spüren, erfahren und „lesen lernen“. Unterscheidung zum Christentum: Der christliche Schöpfergott ist von der Schöpfung getrennt und muss so durch Propheten kommunizieren und Hilfsmittel wie „Heilige Schriften“ benutzen, die im Christlichen Glauben von ihm inspiriert wurden. Entsprechend gehen die Christen von einer absoluten Wahrheit ausgegangen, die unterschiedlichen Christlichen Traditionen sind sich nur nicht einig welche.
Weiter Unterscheidung zum Christentum: Es gibt kein absolutes Böse. Diesen Punkt zähle ich speziell immer auf, weil die meisten Religionen mit dem Christentum verglichen werden. So wie es keine absolute Wahrheit gibt, ist es nicht möglich zu sagen, dass es ein absolutes Böse gibt. Dieser Punkt wird vor allem betont, da von manchen christlichen Traditionen der Vorwurf der Teufelsanbetung gegenüber den Neuheiden erhoben wird.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. Juli 2010 um 06:46 Uhr |
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Geschrieben von: Ishtar
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Freitag, den 02. Juli 2010 um 09:07 Uhr |
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Jede Frau trägt den Fortbestand der Menschheit und des Lebens wie einen heiligen Gral in sich. Doch diese Quelle des Lebens kann verletzt werde. Dies kann durch Krankheit (Krebs, Entfernung der Gebärmutter), Fehlgeburten oder dem unerwünschten Kinderwunsch geschehen, viel zu häufig leider aber auch durch Vergewaltigung oder sexuelle Gewalt. Die Frauen müssen dann häufig nicht nur einen Verlust oder ein Trauma verarbeiten, sondern fühlen sich oft auch in ihrem Innersten „unheil“, beschmutzt, leer. Um es in der Sprache des Grals auszudrücken: das innere Land hat einen verhängnisvollen Schlag erlitten und verdorrte. Leider erhalten viel zu wenige Frauen Unterstützung nach einer Schändung des Tempels des Lebens oder bei einem Verlust. Die Themen Fehlgeburt, Unfruchtbarkeit und sexuelle Gewalt gelten immer noch als Tabuthemen. Wenige Frauen suchen sich Hilfe bei einem Therapeuten, Beratungsstellen oder gar bei Freunden und Familie.
Das Ritual der Wiederheiligung der Gebärmutter wurde von Dolores Ashcroft-Nowicki entwickelt um Frauen „die einen verhängnisvollen Schlag“ erlitten haben zu helfen sich wieder ganz und in ihrem inneren Tempel geheiligt zu fühlen. Dolores Ashcroft-Nowicki ist langjährige Eingeweihte der westlichen Mysterientradition und Studiendirektorin der Servants of the Light School (SOL). Sie hat dieses Ritual als Dienst an das Weiblich-Göttliche geschrieben. Ich wurde von Dolores persönlich ausführlich in diesem Ritual unterrichtet und von ihr ermächtigt dieses Ritual durchzuführen. Aufgrund meiner therapeutischen Ausbildung habe ich in Absprache mit ihr den Rahmen des Rituals, jedoch nicht das Ritual selbst, erweitert.
Selbstverständlich kann dieses Ritual auch durchgeführt werden, sollte die Gebärmutter operativ entfernt worden sein. Ritual und Psychotherapie: Ich trenne dieses Ritual ganz klar von Psychotherapie. Das Ritual kann, muss aber nicht (!) den Beginn einer Psychotherapie oder ihren Abschluss darstellen. Eine längere Begleitung durch den Trauerprozess des Verlusts, die Unterstützung während der Verarbeitung eines unerwünschten Kinderwunsches oder eines Traumas ist nicht Teil dieses Rituals.
Wenn Sie Christin sind bin ich gerne bereit Teile des Rituals mit Ihnen gemeinsam umzuformulieren. Dennoch ist es so, dass in diesem Ritual das Weiblich Göttliche angerufen wird. Sie kann sich Ihnen als Sophia oder Maria offenbaren, jedoch definitiv nicht als Gottvater oder Jesus. Ähnliches gilt für Menschen anderer Religionen.
Was erwartet Sie? Für das Ritual gibt es drei Termine: ein Vor- und Nachgespräch und das Ritual selbst. Das Vorgespräch sollte wenn möglich von Angesicht zu Angesicht stattfinden. Darin geht es um den Ablauf, Vorbereitungen, aber auch Ziele und Erwartungen. Ich brauche auch einen groben Anhalt was geschehen ist (Stichwort reicht). Natürlich dürfen Sie mehr erzählen, wenn Sie wollen. Dieses Ritual ist etwas sehr persönliches und intimes und es ist wichtig, dass sich die Frau, für die das Ritual stattfindet, sicher und wohl fühlt. Deshalb wird nach diese Gespräch (frühestens 24h später!) entschieden ob Sie das Ritual machen wollen und ob ich die richtige Priesterin für Sie bin. Sollte es notwendig sein, kann ich auch gerne versuchen Kontakt zu anderen Priesterinnen zu vermitteln, die dieses Ritual ebenso durchführen können. Ich führe die Gespräche persönlich, von Angesicht zu Angesicht durch. Bei sehr weiter örtlicher Entfernung kann aber auch ein Telefontermin verabredet werden. Die Nachbesprechung kann per Telefon stattfinden.
Was kostet das Ritual? Dieses Ritual ist für mich ein Dienst an die Frauen. Es kostet kein Geld. Zum Ausgleich bitte ich lediglich darum mir nach dem Ritual aus meiner Amazon Wunschliste ein Buch zukommen zu lassen, der Preis spielt dabei keine Rolle, es geht um den Austausch. Sollte es für mich notwendig sein für ein Ritual anzureisen, bitte ich um die Erstattung der Anreisekosten so wie eventuell anfallende Kosten für einen Babysitter.
Bitte kontaktieren Sie Ishtar vom Sternenkreis (zur Zeit nur über das Forum, das Kontaktformular wird demnächst wieder eingesetzt! |
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